Philosophie


Artgerechte Hundeerziehung? Was bedeutet das eigentlich?

Versuchen Sie doch mal die Welt aus der Sicht des Hundes zu betrachten. Wofür interessiert er sich? Warum tut er, was er tut? Versteht er unsere Sprache?

Oft entstehen durch Fehlinterpretationen beider Seiten Missverständnisse, die für Mensch und Hund zu gravierenden Problemen heranwachsen können.

KOMMUNIKATION spielt hier eine wichtige Rolle. Nur über eine gemeinsame Sprache kann Erziehung überhaupt stattfinden!

Wenn Ihr Hund Sie versteht, wird er gerne mit Ihnen zusammen arbeiten…


Der Hund als Familienmitglied?

Wir kaufen uns einen Hund (ohne seine Zustimmung) und zwingen ihn, in einem von gesellschaftlichen Regeln und Zwängen geprägten Umfeld zu leben, in dem er eines offensichtlich nicht sein darf…ein Hund!

Wir erwarten von ihm, dass er Besucher mag, nicht bellt, kinderlieb ist und sich mit Artgenossen verträgt.

Wild aufscheuchen, stöbern und Ressourcen verteidigen ist dann eher unerwünscht. Das aber macht den Hund zum Hund. Er ist und bleibt ein sozialer Beutegreifer!

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"Wolf"

„Um als Mensch Leittier für einen Hund zu sein, müssen wir uns mit dem Wesen Hund beschäftigen: Welche Bedürfnisse bringt der Hund mit? Welches Instinktverhalten folgt daraus?

Der Mensch muss die Kommunikation des Hundes verstehen und die Hundesprache sprechen!

Eberhard Trumler 1989 (Biologe und Verhaltensforscher)


Die Bedürfnisse des Hundes

Nichts möchte er lieber, als mit seinem Rudel (Familie) all die spannenden Dinge zu tun, die einen Hund ausmachen.

Wem es gelingt, die Bedürfnisse seines Hundes zu befriedigen und mit der Gesellschaft in Einklang zu bringen, erweist sich als wahrer Rudelführer.

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